ADAC Rallye Masters - Saisonauftakt fast verpatzt

Timo Grätsch startet in die Saison

Das Flensburger GG Motorsportteam hofft bei der Erzgebirge Rallye auf trockenes Wetter.
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Motorsport-Magazin.com - Das GG Rallyeteam, namentlich Timo Grätsch sowie Alexandra Gawlick, nutzten die ADAC Wikinger Rallye am 22. und 23. März 2012, um ihrem BMW M3 die ersten Wertungsprüfungskilometer der Saison zu gönnen.

Das hätte auch noch schlimmer ausgehen können, wenn wir noch härter aufgeschlagen wären.
Alexandra Gawlick

Alles geschah im Blick und in Planung auf den Start der ADAC Rallye Masters Saison 2012. Die lange Winterpause schien Timo Grätsch nicht viel ausgemacht zu haben. Trotz der vorsichtigen Vorgabe vom Freitagabend, erst einmal die vier Nachprüfungen gut zu überstehen, zeigte die Ergebnisliste ein anderes Bild: Platz fünf von zehn Teams in der Klasse und Platz sechs von sechzehn Teams in der Division war das verheißungsvolle Zwischenergebnis am Freitagabend nach den vier Prüfungen.

Aus nach der siebten Wertungsprüfung

Das Glücksgefühl sollte noch bis zur siebten Wertungsprüfung anhalten, denn kurz vor dem Ziel dieser Prüfung machte eine Sprungkuppe alle Hoffnungen auf ein tolles Ergebnis zunichte. Schön für die Fotografen solch ein Flugbild zu schießen, schlimm für Timo Grätsch und Beifahrerin Alexandra Gawlick. Bei der Landung zerbröselte der vordere Antriebsflansch der Antriebswelle. Aus und vorbei nach der siebten Wertungsprüfung. Der BMW M3 war ohne jeglichen Vortrieb und rollte aus. "Das hätte auch noch schlimmer ausgehen können, wenn wir noch härter aufgeschlagen wären. Und der Saisonstart wäre gefährdet gewesen." berichtet Alexandra Gawlick.

Wir packen für jedes Wetter genügend Reifen ein, auch wenn ich den Regen nicht so mag, aber so ist unser Sport nun einmal.
Timo Grätsch

Aller Frust im Team ist vergessen, die Schäden am Einsatzauto längst repariert, denn an diesem Wochenende ist der Saisonauftakt mit der 49. ADMV Rallye Erzgebirge. Insgesamt 78 Teams haben ihre Nennung abgegeben und wollen auf den zehn Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 108 Kilometern den Sieger ermitteln. Wie immer ist in der stärksten Division vertreten: der BMW M3 mit der Startnummer 24 von Timo Grätsch. Namen wie Carsten Mohe, Udo Schiffmann, Walter Gromöller und Johny Pedersen tummeln sich in seiner Division.

Das GG Rallyeteam studiert schon seit Tagen das Wetter rund um Stollberg, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Der 43-jährige Flensburger sieht das alles sehr gelassen: "Wir packen für jedes Wetter genügend Reifen ein, auch wenn ich den Regen nicht so mag, aber so ist unser Sport nun einmal. Wir nehmen es so wie es kommt. Wir wollen gut durchkommen, Spaß haben und die ersten Punkte in der neuen Saison einfahren."


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