Motorsport-Magazin.com - "Es war eine tolle Saison und man hatte sich so ein Ergebnis in diesem Jahr nicht wirklich vorgestellt. Am Ende sind wir glücklich über die sehr gute Saison 2011 und über den zweiten Platz in der Division 3 und den achten Platz in der Gesamtwertung bei den ADAC Rallye Masters 2011", so Olaf Müller auf seiner Homepage.
Weiter berichtet er dazu: "Der Wagen wurde in letzter Minute fertig, da waren wir schon beim Abfahren in Richtung Erzgebirge. Die Service Crew komplettierte den Wagen noch in der Nacht vor der Rallye Erzgebirge und auch die Werbung wurde noch in der Nacht aufgebracht. Keiner wusste wie geht das mit dem neuen Beifahrer Henrik Grünhagen. Das Urteil ist eindeutig und einfach klasse: Henrik hat einen sehr guten Job gemacht. Seine Ruhe und auch seine Cleverness sind ihm nicht zum Nachteil."
Aber zurück zu den Rallyes: Bei der Rallye Erzgebirge konnte das Duo Müller/Grünhagen mit dem zweiten Platz in der Division 3 gut leben. Man hatte einige Fehler an dem neuaufgebauten Wagen erkannt und beseitigte diese bis zur Sulinger Rallye. Bei der Sulinger Rallye belegte das Team bei den Masters-Läufen in diesem Jahr die beste Platzierung. Der Sieg der Division 3 sicherte dann den vierten Gesamtplatz. Bei der Saarland Rallye musste man leider den Wagen frühzeitig abstellen, da es keinen Benzindruck mehr gab und ohne Treibstoff bekanntlich fahren nicht möglich ist.
Wie sich später herausstellte, war eine kaputte Innentankpumpe die Ursache. Bei der Rallye Stemwede belegte das Team den zweiten Platz in der Division und den fünften Platz im Gesamt. Es war die erste Rallye im Regen dieses Jahr und man hatte in der Woche zuvor glücklicherweise noch Regenreifen gekauft. Bei der Rallye Niedersachsen war es den ganzen Tag nass und man belegte dort in der Division 3 den ersten Platz und im Gesamt Platz 7.
Alles lief gut, sehr gut sogar, bis zur Ostsee Rallye. Hier fuhr das Team vorne mit, alles klappte gut, die Division 3 war voll besetzt. Als Führender in der Division 3 fuhr das Team auf Putlos los, musste aber kurz vor Ende der WP den Motor abstellen, da dieser einen Lagerschaden erlitten hatte. Damit war es klar, dass das Team bei der Drei-Städte-Rallye nichts mehr ausrichten konnte.
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