ADAC Junior Cup - John und Meggle auf dem Podest

Oschersleben: Vierter Saisonsieg in Folge für Georgi

Tim Georgi (ADAC Stiftung Sport) baut Führung im ADAC Junior Cup powered by KTM mit weiterem Triumph aus.

Motorsport-Magazin.com - Beim vorletzten Saisonlauf lieferten sich die Nachwuchspiloten des ADAC Junior Cup powered by KTM einen packenden Kampf in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. Die vier Spitzenpiloten schenkten sich keinen Meter und wechselten sich in jeder Runde an der Spitze ab. Tim Georgi (14, Berlin) setzte sich nach 15 nervenzerreißenden Umläufen durch und feierte seinen vierten Sieg in Folge.

"Wir lieferten uns die gesamte Zeit Windschattenduelle. Keiner hat nachgegeben. In jeder Runde konnte man vom ersten auf den siebten Platz zurückrutschen. Das war wirklich der Hammer", sagte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der das Rennen mit 0.086 Sekunden Vorsprung gewann. Direkt hinter dem Berliner stand mit Pedro John (15, Ulm) ein weiterer Förderpilot der ADAC Stiftung Sport auf dem Podium.

Matthias Meggle (14, Reicholzried) kam 1.640 Sekunden hinter Georgi ins Ziel. Meggle führte das Rennen zwischenzeitlich an, verlor auf der letzten Runden beim Überrunden aber etwas Zeit. Lukas Tulovic (14, Eberbach) ging von Platz drei aus ins Rennen. Er lag in der Spitzengruppe, bis er wie Meggle in den Verkehr geriet. Am Ende musste er sich mit dem vierten Rang begnügen.

Nur 0.051 Sekunden hinter Tulovic fuhr Marc Zellhöfer (16, Fürth) als Fünfter ins Ziel. Auch Dennis Norick Stelzer (13, Dohma) lag dicht dahinter. Er sah die Zielflagge als Sechster, knapp vor Michaël Verbrugghe (17, Kessel, BEL). Gaststarter Lukas Wimmer (20, Pichelsdorf, AUT) verlor durch technische Probleme in den Trainings viel Zeit. Der Österreicher setzte sich dennoch gegen seine Verfolger im Kampf um Position acht durch.

Der Sieger des ersten Rennens in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben in diesem Jahr, Kenny Leibold (18, Schlierbach), belegte den neunten Rang. Jirka Mrkývka (14, Brno, CZE) wurde Zehnter. Jonas Hähle (14, Lugau), Toni Thurmayer (19, Stockstadt), Maximilian Sohnius (14, Hausham), Dominic Kaßner (13, Kemtau) und Marlon Schröder (18, Datteln) komplettierten die Punkteränge.

Vor dem großen Finale des ADAC Junior Cup powered by KTM in Hockenheim (19. bis 21. September 2014) baute Georgi seine Führung auf 129 Punkte aus. Tulovic liegt weiterhin auf Position zwei, hat allerdings bereits 18 Zähler Rückstand. John belegt mit 85 Punkten den dritten Rang vor Meggle (77) und Zellhöfer (74).

Die Stimmen der Top-Drei

Tim Georgi (14, Berlin), Sieger:
"Das war ein richtig hartes Rennen. Wir haben uns die gesamte Zeit Windschattenduelle geliefert. Keiner hat nachgegeben. In jeder Runde konnte man vom ersten auf den siebten Platz zurückrutschen. Das war wirklich der Hammer. Es hat auch richtig Spaß gemacht, einmal nicht vorneweg zu fahren. Gegen Rennende sind wir auf eine Gruppe von überrundeten Piloten aufgefahren, an denen ich recht gut vorbeikam. Dadurch konnte ich mich am Ende durchsetzen. Ich bin überglücklich. Das ist mein vierter Sieg in Folge. Auch in der Meisterschaft konnte ich wieder Punkte gutmachen, weil Lukas Vierte wurde. Jetzt bin ich gespannt auf das große Finale in Hockenheim."

Pedro John (15, Ulm), Zweiter:
"Es lief besser als erwartet. Ich bin nur von Platz vier aus gestartet. Aber schon nach dem Start war ich bereits auf Position drei. Ich habe schnell gesehen, dass ich an der Führungsgruppe dranbleiben konnte. Das war jedoch sehr schwierig, weil die ganze Gruppe bis zum siebten Platz zurückreichte. Bei den Überrundungen konnte ich dann mit Tim an der Spitze davonfahren. Matthias und Lukas sind zu unserem Glück etwas hängengeblieben. Das Ergebnis ist toll, ich bin sehr zufrieden. Ich hätte nie damit gerechnet, aufs Podest zu kommen, geschweige denn Zweiter zu werden."

Matthias Meggle (14, Reicholzried), Dritter:
"Das Rennen war sehr gut. Ich konnte von Anfang an vorne mitfahren, lag hin und wieder sogar in Führung. Allerdings kämpften richtig viele Piloten in dieser Gruppe. Ich habe mich zur Mitte des Rennens ein bisschen zurückgehalten. Ich hatte zum Schluss ein ziemlich angelaufenes Visier, dadurch bin ich bei den Überrundungen nicht ganz so gut durchgekommen. Dann waren Tim und Pedro schon ein Stückchen weg und darum hat es nicht ganz für den ersten oder zweiten Platz gereicht. Ich denke aber, dass der dritte Platz auch ein super Ergebnis ist. Ich bin überglücklich, zurück auf dem Podium zu sein."


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