ADAC Junior Cup - Rennen zur Langstrecken-WM in Oschersleben

Mit siebtem Lauf 2014 in die heiße Phase

Der Meisterschaftskampf zwischen Tim Georgi und Lukas Tulovic spitzt sich zu. Pedro John will Position drei in der Gesamtwertung festigen.

Motorsport-Magazin.com - In wenigen Tagen ist es soweit: Für den ADAC Junior Cup powered by KTM steht das siebte von acht Rennen in der Saison 2014 vor der Tür. Die jungen Talente fahren am kommenden Wochenende (22. bis 24. August 2014) im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Oschersleben. Der 3,667 Kilometer lange Kurs ist allen 27 Piloten bekannt. Schließlich wurde bereits das zweite Saisonrennen am 22. Juni 2014 auf der Strecke in der Magdeburger Börde ausgetragen.

Kenny Leibold (18, Schlierbach) entschied den turbulenten ersten Lauf in Oschersleben im Juni auf regennasser Fahrbahn für sich. Neben ihm standen Maximilian Sohnius (14, Hausham) und Hagen Wiedemann (17, Everswinkel) auf dem Podium. Am kommenden Wochenende werden die Karten neu gemischt. Das erste Freie Training findet am Freitagabend um 18:20 Uhr statt. Die Qualifyings teilen sich auf Samstag (9:55 Uhr) und Sonntag (9:00 Uhr) auf. Nur wenige Stunden nach dem zweiten Zeittraining startet das 15 Runden lange Rennen um 11:20 Uhr.

Nachwuchstalente erwartet spannendes Wochenende

Tim Georgi (14, Berlin) reist nach dem vergangenen Rennen im niederländischen Assen mit 104 Punkten als Führender nach Sachsen-Anhalt. Obwohl Gaststarter Robert Schotman (15, Dordrecht, NL) das Rennen auf dem GP-Kurs für sich entscheiden konnte, sammelte Georgi mit Platz zwei 25 Zähler und baute seinen Vorsprung damit weiter aus. Als Gaststarter erhält Schotman gemäß Reglement keine Punkte.

"Oschersleben ist ein ziemlich anspruchsvoller Kurs mit vielen Kurven. Die Strecke ist von daher sehr anstrengend. Aber es macht sehr viel Spaß, dort zu fahren", sagt Georgi. Der Streckenverlauf ist laut dem Förderkandidaten der ADAC Stiftung Sport sehr abwechslungsreich. "Es gibt viele Schikanen und kaum Zeit zum Ausruhen. Das geht in die Arme", betont der Berliner. Dennoch freut sich der Rookie auf das bevorstehende Rennwochenende, das im Rahmen der German Speedweek stattfindet. "Es wird schön, bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft am Start zu sein."

Für den 14-Jährigen geht es beim vorletzten Saisonrennen allerdings nicht nur um ein gutes Einzelergebnis, sondern auch um Punkte für den Titelkampf. "Ich hoffe, dass ich so gut wie möglich abschneiden und vielleicht auf dem Podest landen kann", sagt Georgi.

Vorteil durch Streckenkenntnisse

Lukas Tulovic (14, Eberbach) liegt lediglich sechs Punkte hinter dem Führenden auf Platz zwei der Gesamtwertung. Auch er rechnet sich in Oschersleben ein weiteres gutes Ergebnis aus. "Oschersleben liegt mir sehr gut, doch der Kurs ist schwierig. Er ist ziemlich schnell und anspruchsvoll", sagt der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der sich dank viel Erfahrung in der Magdeburger Börde aber einen Vorteil ausrechnet. "Man muss oft dort gewesen sein, um die Tücken der Strecke zu kennen. Ich versuche mein Bestes und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt."

Hinter den beiden Spitzenreitern liegt mit Pedro John (15, Ulm) ein weiterer Förderpilot der ADAC Stiftung Sport an dritter Position in der Gesamtwertung. Nach Platz sechs in Assen hat der talentierte Fahrer aus Ulm 65 Meisterschaftspunkt auf seinem Konto. Jonas Hähle (14, Lugau) und Marc Zellhöfer (16, Fürth) sind ihm mit 64 beziehungsweise 63 Punkten aber dicht auf den Fersen. "Nach Assen war ich sehr glücklich, da ich nach dem Rennen dort auf den dritten Gesamtrang vorrücken konnte", erklärt John, der diese Position auch zu seinem Saisonziel erklärt hat.

Wie seine Konkurrenten ist der 15-Jährige bereits auf das siebte Rennwochenende gespannt. "Ich freue mich sehr auf Oschersleben. Die Strecke ist das komplette Gegenteil von Assen und besteht nicht nur aus Abschnitten, in denen man Vollgas geben muss", sagt der Rookie im ADAC Junior Cup powered by KTM. "Dass wir im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren ist natürlich spannend und eine interessante Abwechslung", fügt John hinzu.


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