ADAC Junior Cup - Die Saisonvorschau

Erste Trainingsrunden in Italien

Der ADAC Junior Cup geht mit 37 Piloten in die Saison. Junge Talente rücken nach: Hälfte der 16 Rookies kommt aus dem ADAC Mini Bike Cup.

Motorsport-Magazin.com - Mit dem traditionellen Saisonstart im Rahmen der SUPERBIKE*IDM am Lausitzring geht der ADAC Junior Cup vom 19.-21. April 2013 in sein 21. Jahr. Die beliebte Nachwuchsserie erfreut sich auch in dieser Saison eines großen Interesses. Bis zum Nennschluss am 15. Februar schrieben sich 37 Talente für die acht Saisonrennen ein.

Zwei Dänen, zwei Schweizer und ein Belgier gesellen sich zu den deutschen Piloten im hart umkämpften Starterfeld. 16 Rookies bringen frischen Wind in die Nachwuchsserie. Die Hälfte der Neuzugänge konnte bereits erste Erfahrungen im ADAC Mini Bike Cup sammeln und steigt nun in den ADAC Junior Cup auf.

Unter den Neuzugängen dürfen sich die Fans besonders auf Arnaud Friedrich, den Sieger des ADAC Mini Bike Cup 2012, und Matthias Meggle, den Gewinner der ADAC Mini Bike Einsteiger Kategorie 2012, freuen. Friedrich ist wie Lukas Tulovic Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. Tulovic gewann in der Saison 2011 die europäische Mini Bike Klasse und belegte den dritten Platz im ADAC Mini Bike Cup und startet jetzt ebenfalls im ADAC Junior Cup.

Zwei Damen mit Erfahrung

Mit Clarissa Miebach und Ricarda Neubauer stehen in dieser Saison auch zwei talentierte Fahrerinnen am Start. Beide Damen können bereits auf Erfahrung im ADAC Junior Cup zurückblicken. Miebach startet auf dem Lausitzring in ihre zweite Saison im ADAC Junior Cup, während Neubauer bereits im dritten Jahr gegen die männlichen Konkurrenten antritt.

Mit Katja Poensgen und Nina Prinz haben Miebach und Neubauer berühmte Vorgängerinnen. Poensgen startete vor ihrem Aufstieg in die 250ccm-Weltmeisterschaft im ADAC Junior Cup und gewann diesen 1995 als erstes und bislang einziges Mädchen. Auch Prinz, die heute den Jungs in der Internationalen Katarischen Meisterschaft um die Ohren fährt, legte ihre ersten Rennrunden in der beliebten deutschen Nachwuchsserie zurück und nutzte diese als Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere.

Schnuppertage in Magione

Vom 24. bis zum 27. März drehten die Piloten beim Einführungslehrgang im italienischen Magione ihre erste Runden auf der 35 PS starken Aprilia. Michael Ranseder und Luca Grünwald, die vor ihrer erfolgreichen internationalen Karriere ihrerseits im ADAC Junior Cup erste Erfahrungen sammelten, standen den jungen Talenten als Instruktoren mit Rat und Tat zur Seite.

Im Laufe des Lehrgangs verbesserten die ADAC Junior Cup Piloten ihre Fahrfähigkeiten im Regen, auf trockenem und kaltem Asphalt sowie bei Sonnenschein. Außerdem wurden den jungen Fahrern erste Kenntnisse rund um den Rennsport vermittelt und besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. Damit die Talente des ADAC Junior Cup bestens gerüstet in die neue Saison gehen können, übten sie in Magione unter Anleitung den Prozess beim Rennstart.

Erste Eindrücke aus Italien

Gabriel Noderer: "Ich habe jetzt noch nicht alles gegeben, weil ich weiß, dass es hier um nichts geht. Ich habe mir alles erst einmal angeschaut und einiges wie die Vorder- und die Hinterradbremse getestet. Eine schnelle Runde ist aber auch wichtig, um herauszufinden, wo wir stehen."

Sebastian Krog: "Der Einführungslehrgang lief ganz gut für mich. Am Montag hatten wir drei bis vier Runs im Trockenen. Es war zwar kalt, aber trocken und dadurch eigentlich okay. Im Nassen am Dienstag war es auch ganz in Ordnung. Ich bin wirklich zufrieden. Ich fühle mich bestens vorbereitet. Im Vergleich zum vergangenen Jahr kenne ich jetzt alle Rennstrecken und das Motorrad viel besser und ich weiß damit, was mich erwartet."


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