ADAC GT Masters - BMW dominiert Qualifying am Slovakia Ring

Premieren-Pole für Sandritter

BMW-Piloten Jens Klingmann und Dominik Baumann in erster Startreihe am Sonntag. Ex-DTM-Pilot Mathias Lauda bei seinem ADAC GT Masters-Debüt auf Platz 15.

Motorsport-Magazin.com - Max Sandritter (25, Raubling) und Jens Klingmann (24, Leimen, beide PIXUM Team Schubert) haben das Qualifying des ADAC GT Masters beim Start in die zweite Saisonhälfte auf dem Slovakia Ring bei Bratislava in ihrem BMW Z4 dominiert. Die BMW-Teamkollegen holten sich die ersten Startplätze für die Rennen am Samstag und am Sonntag (jeweils live bei kabel eins ab 11:45 Uhr) auf der längsten und schnellsten Strecke im Kalender des ADAC GT Masters. "Die beiden ersten Startplätze sind die Belohnung nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte", jubelte Sandritter nach seiner Pole Position im ADAC GT Masters. "Wir haben gekämpft, sind immer wieder aufgestanden, nachdem wir hingefallen, sind und starten nun mit den besten Voraussetzungen in die beiden Rennen."

Qualifying 1 für Rennen 1 am Samstag:

Der beste Startplatz für das erste Rennen nach der zweimonatigen Sommerpause des ADAC GT Masters war hart umkämpft. Mercedes-Benz, Porsche und Corvette lagen im Zeittraining an der Spitze, ehe Sandritter im BMW seine Bestzeit setzte und damit Corvette-Pilot David Jahn (23, Leipzig / RWT RacingTeam) mit einem Vorsprung von 0,311 Sekunden auf Startplatz zwei verdrängte. "Endlich hat es mal mit einer Pole Position im ADAC GT Masters geklappt", freute sich Sandritter. "Der erste Startplatz ist toll, allerdings wird es am Start im Rennen am Samstag nicht einfach die Position zu verteidigen, denn die Start-Ziel-Gerade hier am Slovakia Ring ist nicht nur extrem breit, sondern auch sehr lang."

Christian Engelhart (27, Kösching / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) stellte seinen Porsche 911 auf den dritten Startplatz vor Claudia Hürtgen (42, Aachen), die im zweiten BMW Z4 als Vierte für eine gute Teamleistung des PIXUM Team Schubert sorgte. Die beiden Mercedes-Benz SLS AMG von Nico Bastian (24, Frankfurt /ROWE Racing) und Luca Stolz (19, Brachbach / HTP Motorsport) starten aus der dritten Reihe.

Qualifying 2 für Rennen 2 am Sonntag:

Im Qualifying für das Rennen am Sonntag machte Jens Klingmann die Doppel-Pole perfekt. Im BMW setzte sich Klingmann zu Beginn der Session an der Spitze, sein Teamkollege Dominik Baumann (21, A) stellte seinen Z4 auf Startplatz zwei und sorgte so für eine komplette erste Startreihe des PIXUM Team Schubert. Klingmann musste auf dem Weg zu seiner vierten ADAC GT Masters-Pole aber zittern: "Ich bin gleich zu Beginn des Qualifyings auf die Strecke, hatte eine freie Strecke und war schon auf Bestzeitkurs, als das Qualifying unterbrochen wurde, nachdem ein Porsche sich in den Kies gedreht hatte. Ich war dann etwas nervös, ob ich es nach dem Restart nochmals schaffen würde, die schnelle Runde zu wiederholen. Nach der Wiederaufnahme des Qualifyings hatte ich aber freie Bahn und habe schon von den Zwischenzeiten her auf dem Display im Auto gesehen, dass es klappt. Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte haben wir uns das verdient."

Hinter den beiden BMW in der ersten Startreihe stehen drei US-Muscle-Cars: Titelverteidiger und Slovakia-Ring-Vorjahressieger Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) startet in seiner Corvette als Dritter vor dem ehemaligen Formel-1-Piloten Tomas Enge (37, CZ / Reiter Engineering) im Chevrolet Camaro und Diego Alessi (42, I / Callaway Competition) in einer weiteren Corvette.

Tabellenführer René Rast (27, Frankfurt) fuhr als schnellster Audi-Pilot auf Startplatz sechs. In das erste Rennen am Samstag startet sein Teamkollege Kelvin van der Linde (18, ZA / beide Prosperia C. Abt Racing) von Position 13.

Der ehemalige DTM-Pilot Mathias Lauda (33, A / HTP Motorsport) geht bei seinem ADAC GT Masters-Debüt in einem Mercedes-Benz SLS AMG von Startplatz 15 ins Rennen. Der Sohn von Niki Lauda ersetzt beim Rennwochenende auf dem Slovakia Ring Heinz-Harald Frentzen, der nach einer Knie-Operation auf das Rennen in der Slowakei verzichten muss. Lauda teilt sich den Flügeltürer mit Nachwuchspilot Stolz.


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