ADAC GT Masters - Frentzen: Rückkehr im Mercedes-Flügeltürer

Comeback nach Auszeit

HHF is back! Heinz-Harald Frentzen kehrt nach einjähriger Pause ins ADAC GT Masters zurück. Der frühere F1-Vizemeister greift im Mercedes-Flügeltürer an.

Motorsport-Magazin.com - Mit dem ehemaligen Formel 1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen bekommt die Liga der Supersportwagen einen hochkarätigen Namen zurück. Drei Jahre nach dem ersten Einsatz im ADAC GT Masters als "Fahrlehrer" von Skisprunglegende Sven Hannawald mit einer Corvette will der Ausnahmepilot noch einmal ein ernsthaftes Projekt angehen, nachdem er 2012 viel Pech mit Rennausfällen hatte.

Ich habe meine Karriere ja auch nie offiziell beendet, sondern mir lieber Möglichkeiten offengelassen.
Heinz-Harald Frentzen

"Ich fühle mich gut und bin fit genug, um weiter Rennsport betreiben zu können", hatte Frentzen kürzlich im Interview mit Motorsport-Magazin.com gesagt. "Ich habe meine Karriere ja auch nie offiziell beendet, sondern mir lieber Möglichkeiten offengelassen. Ich kenne mich doch: Irgendwann packt mich einfach die Lust, wieder ins Lenkrad zu greifen." Und so erfolgt die Rückkehr ins ADAC GT Masters.

Frentzen samt SLS AMG GT3 und Manager Watter - Foto: Baumann

Dritte Saison im ADAC GT Masters

Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vom H.T.P-Team startet der Mönchengladbacher nun in seine insgesamt dritte Saison der GT3-Serie. "Diese Rennserie hat sich in Deutschland unglaublich etabliert. Die Rennen sind an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Ich freue mich auf den Saison-Start in Oschersleben", sagte Frentzen, der als ehemaliger Formel-1-Pilot immer ein Handicap an Zusatzgewichte mitschleppen musste. Nun hat das GT Masters das Reglement überarbeitet.

Das in der Rennserie bereits seit 2011 etablierte Team H.T.P. Motorsport aus dem Saarland nimmt eine weitere Saison mit dem zuverlässigen Mercedes-Benz in Angriff. "Ich freue mich sehr einen Mann wie Heinz-Harald an Bord zu haben, den ich als Rennfahrer sehr schätze und als Mensch wirklich mag", sagt H.T.P-Teamchef Norbert Brückner und betonte: "Im vergangenen Jahr haben wir den Titel im ADAC GT Masters auf der Zielgeraden der Meisterschaft knapp verpasst."


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