ADAC GT Masters - Asch: Keine Punkte trotz rasanter Aufholjagd

Immer noch Probleme mit der Abstimmung

Audi-Pilot Sebastian Asch hat im ADAC GT Masters mit einer spektakulären Aufholjagd für Furore gesorgt.

Motorsport-Magazin.com - Bei der Serienpremiere auf dem Slovakiaring bei Bratislava in der Slowakei verbesserten sich der Vorjahreschampion und sein MS RACING-Teamkollege Florian Stoll im ersten Wertungsrennen am Samstag von Startplatz 20 auf Rang acht. Leider wurde das Duo im Nachhinein mit einer nicht berechtigten Zeitstrafe belegt. Im 100. ADAC GT Masters-Jubiläumsrennen am Sonntag schieden Asch und Stoll nach einem Dreher ins Kiesbett aus. "Wir haben immer noch große Probleme mit der Abstimmung unseres Autos und drehen uns im Kreis. Momentan ist unser MS RACING Audi sehr schwer zu fahren, das müssen wir unbedingt in den Griff bekommen. Leider haben wir die Platzierung in den Punkten anschließend aufgrund einer strittigen Bestrafung wieder verloren. Das ist bitter", sagte Maschinenbau-Student Asch im Pressegespräch.

Wir haben immer noch große Probleme mit der Abstimmung unseres Autos und drehen uns im Kreis.
Sebastian Asch

Bei der ADAC GT Masters-Premiere auf dem knapp sechs Kilometer langen Slovakiaring feierte die "Liga der Supersportwagen" ein besonderes Jubiläum: Rund um das 50. Rennwochenende der Serie standen am vergangenen Wochenende die Wertungsläufe Nummer 99 und 100 auf Programm. Im wichtigen Zeittraining am Freitagnachmittag lief es erneut nicht ganz optimal für MS RACING Piloten. Zunächst stellte Stoll den Audi R8 LMS ultra auf die zehnte Startposition mit einer Rundenzeit von 2:04.510 Minuten für das Samstagsrennen. Bedauerlicherweise wurde anschließend eine "Grid Penalty" gegen Stoll ausgesprochen, weil er während einer Qualifying-Unterbrechung bei geschwenkter roter Flagge einen Konkurrenten überholt hatte. Stoll wurde somit um zehn Positionen auf Startplatz 20 zurückversetzt. Im zweiten Abschnitt belegte Asch mit einer Rundenzeit von 2:03.770 Minuten den 14. Platz für den 100. ADAC-Lauf am Sonntag.

Das Samstagsrennen wurde auf regennasser Fahrbahn hinter dem Safety-Car gestartet. Nach drei Runden und rund zehn Minuten im Formationsflug kam Stoll am Start gut weg. Nach der ersten freien Runde hatte er sich bereits von Platz 20 auf Rang 16 verbessert. In der Folge arbeitete er sich weiter durch das Feld und nach zehn Runden lag der E&K AUTOMATION Audi R8 mit der Startnummer 1 bereits auf dem elften Rang. Stoll übergab in der Box das Steuer an Asch, der als Zehnter auf die Strecke zurückkehrte und die begeisternde Aufholjagd fortsetzte. Bei abtrocknender Strecke leistete sich der 27-Jährige Ammerbucher keine Fehler und fuhr als Achter ins Ziel.

Stoll pflügte sich durch das Fahrerfeld. - Foto: ADAC GT Masters

Asch und Stoll wurden allerdings nach dem Rennen mit einer Zeitstrafe nach einem Vergehen gegen die Artikel 31.10 und 40.2 des sportlichen Reglements des ADAC GT Masters belegt. Asch war anscheinend zu langsam in der Boxengasse und blockierte damit einen Farnbacher Porsche, welcher Protest gegen die Startnummer 1 einlegte. Die Sportkommissare belegten die Startnummer 1 mit einer Durchfahrtsstrafe, die in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Asch und Stoll wurden nach Korrektur des Ergebnisses als 15. gewertet. Am Sonntag startete Sebastian Asch von Position 14 aus der siebten Reihe. In der turbulenten ersten Runde büßte der Maschinenbaustudent einige Positionen ein. Nach einer Safety-Car-Phase beruhigte sich das Rennen und Asch kämpfte sich wieder nach vorne. Als 14. übergab der Ammerbucher beim Fahrerwechsel das Steuer an Stoll, welcher in der 13. Runde durch einen Dreher ins Kiesbett ausfiel. In 14 Tagen wird das große Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen.


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