ADAC GT Masters - Titelverteidiger Asch fühlt sich benachteiligt

Ballance of Performance bremst Audi

Die Saison 2013 läuft für Titelverteidiger Sebastian Asch weiter enttäuschend. Auch in Spielberg fuhr der Audi-Pilot Konkurrenz und Ansprüchen hinterher.

Motorsport-Magazin.com - Viel Einsatz, aber nur wenig Ertrag: Titelverteidiger Sebastian Asch hat beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich trotz toller Aufholjad keine weiteren Punkte mit seinem Audi eingefahren. Gemeinsam mit MS RACING-Teamkollege Florian Stoll verpasste der Ammerbucher, der zuletzt zweimal in Folge punktete, als 13. und 12. zweimal knapp eine Platzierung in den Top-10.

"Wir konnten uns in beiden Rennen gut verbessern. Leider hat es nicht zum Sprung in die Punkte gereicht. Trotzdem sind wir hier nur um die goldene Ananas gefahren. Insgesamt muss man sagen, dass die Balance of Performance die Audis momentan klar benachteiligt. Wir hoffen, dass sich das bis zum nächsten Rennwochenende ändert", sagte Vorjahressieger Asch im abschließenden Pressegespräch.

Im Freien Training am Freitagvormittag fuhren Asch und Stoll mit 1:32.945 Minuten die achtschnellste Zeit im 26-köpfigen Starterfeld der "Liga der Supersportwagen". Im anschließenden Qualifying am Nachmittag lief es nicht mehr ganz so rund. Stoll (1:32.834 Minuten) fuhr zunächst Startplatz 18 ein. Asch (1:32.888 Minuten) stellte den Audi im zweiten Teilabschnitt auf Position 23.

Man muss sagen, dass die Balance of Performance die Audis momentan klar benachteiligt.
Sebastian Asch

Im Samstagsrennen sahen die Zuschauer auf dem Alpenkurs von Beginn an ein sehr spannendes und enges Rennen. Bis zum Fahrerwechsel lagen die Autos im Feld in den einzelnen Gruppen dicht zusammen. In der dramatischen Schlussphase ging es turbulent zu. Davon profitierten auch Asch und Stoll, die auf Rang 13 aber ohne Punkte blieben.

Am Sonntag musste sich Asch von Startplatz 23 nach vorne kämpfen. Kontinuierlich und mit geschickten Manövern verbesserte sich der Maschinenbau-Student im Feld nach vorne. Nach dem Fahrerwechsel setzte Stoll die Aufholjagd fort und überquerte schließlich als 12. die Ziellinie. In der Fahrerwertung belegen Asch/Stoll mit jeweils 14 Punkten den 23. Platz.


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