ADAC GT Masters - Polarweiss Racing erobert Tabellenspitze

Maximilian Buhk/Maximilian Götz neue Tabellenführer

Auf dem Red Bull Ring fuhren sich Maximilian Götz und Maximilian Buhk im Mercedes-Benz SLS AMG mit zwei Top-Ergebnissen an die Tabellenspitze.

Motorsport-Magazin.com - Polarweiss Racing liegt im ADAC GT Masters weiter auf Erfolgskurs. Beim Start in die zweite Saisonhälfte auf dem Red Bull Ring in Österreich fuhren sich Maximilian Götz und Maximilian Buhk im Mercedes-Benz SLS AMG von Polarweiss Racing mit zwei Top-Ergebnissen an die Tabellenspitze der Fahrerwertung. Im ersten Rennen am Samstag wurden Buhk/Götz Fünfte, im zweiten Rennen belegten die Laufsieger vom Nürburgring im engsten Zieleinlauf der Geschichte des ADAC GT Masters Rang zwei, nur 0,2 Sekunden hinter einer Corvette. Sergey Afanasiev und Andreas Simonsen beendeten die beiden Rennen in der Steiermark im zweiten Mercedes-Benz von Polarweiss Racing auf den Rängen zehn und 13.

Schon das freie Training am Freitag deutete an, dass mit den beiden Mercedes-Benz von SCHÖNER WOHNEN Polarweiss auf der Naturrennstrecke in der Steiermark zu rechnen ist. ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz setzte in beiden Trainings die Bestzeit, im Zeittraining stellten Buhk und Götz ihren 550 PS starken Mercedes-Flügeltürer jeweils auf Startplatz vier für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag.

Platz zwei ist ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind
Maximilian Buhk

Im ersten Rennen lagen Buhk und Götz während der kompletten Distanz auf dem sechsten Rang und wurden schliesslich als Fünfte gewertet, als die fünftplatzierte Corvette nachträglich eine Zeitstrafe erhielt.

Nach den Erfahrungen aus dem ersten Lauf änderte Polarweiss Racing für den zweiten Lauf am Sonntag nochmals die Abstimmung des Mercedes-Benz. Die Änderungen erwiesen sich als Volltreffer: Noch in der Startrunde kämpfte sich Buhk von Startplatz vier auf Rang zwei vor, bis zum Rennende lagen Buhk und Götz mit weniger als einer Sekunde Abstand dicht hinter der führenden Corvette und fuhren als Zweite die vierte Podiumsplatzierung in der Saison 2013 ein.

"Platz zwei ist ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind", so Buhk. "Das Rennen ist aus unserer Sicht optimal gelaufen. Ich war zwar schneller als die führende Corvette, wollte aber im Hinblick auf die Meisterschaft nichts riskieren und hatte auch keinen Druck nach hinten. Mit dem Erfolg hier können wir nun optimistisch zum nächsten Rennen auf dem Lausitzring in drei Wochen reisen, denn die Strecke sollte unserem Polarweiss-Mercedes wieder gut liegen."

"Wir hatten keine Chance im zweiten Rennen die führende Corvette zu überholen, aber unser Ziel war es an diesem Wochenende im Hinblick auf die Meisterschaft auf das Podium zu fahren und das haben wir geschafft", zeigte sich auch Götz zufrieden. "Im ersten Rennen waren wir nicht ganz glücklich mit Platz fünf. Daraufhin haben wir das Set-Up geändert und unser Rennspeed war im zweiten Rennen deutlich besser. Wir liegen nun an der Tabellenspitze, aber es wird noch ein langer und harter Kampf. Die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng. Ich erwarte, dass die Meisterschaft erst im letzten Rennen entschieden wird."

Die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng. Ich erwarte, dass die Meisterschaft erst im letzten Rennen entschieden wird
Maximilian Götz

Afanasiev/Simonsen setzten mit Rang zehn im ersten Rennen ihre eindrucksvolle Serie an Platzierungen in den Punkterängen fort, erlebten am Sonntag aber ein schwieriges Rennen. Simonsen verlor nach einem Ausrutscher in der Startphase einige Positionen und musste anschliessend nach einem Vergehen in einer Gelbphase noch eine Durchfahrtsstrafe absolvieren. Am Ende kämpfte sich die russisch-schwedische Fahrerpaarung noch auf Rang 13 vor und sahen damit auch im zehnten Saisonlauf des ADAC GT Masters die Zielflagge.

Nach zehn von 16 Rennen liegt Polarweiss Racing in der Teamwertung mit fünf Punkten Rückstand auf die Tabellenführer auf dem zweiten Rang. Das sechste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet in drei Wochen auf dem Lausitzring, Deutschlands östlicher Rennstrecke, zwischen Berlin und Dresden statt.


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