ADAC GT Masters - Investment-Unternehmen übernimmt Heico-Team

Einsätze in GT Masters und FIA-GT-Serie

Die Mannen von Heico können ihre Arbeit weiterführen. Fortan wird jedoch H.T.P. Motorsport Namensgeber der Wiesbadener Truppe sein.
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Motorsport-Magazin.com - Die GT-Abteilung von Heico Motorsport wird zukünftig unter dem Banner eines niederländischen Investment-Unternehmens stehen. Wie die Verantwortlichen nun vermeldeten, übernimmt die H.T.P. Motorsport GmbH mit Sitz in Saarbrücken die Leitung der Sportwagen-Geschicke von Heico. Bereits zu Beginn des laufenden Monats wurde bekannt, dass die ebenfalls der Heico-Gruppe angehörige DTM-Mannschaft Persson an H.T.P. übergeben wird.

Die HTP Investments b.v. aus Goes nahe der Oosterschelde existiert seit Anfang der Neunziger und beteiligt sich an Geschäften sowohl im Metall- und Kunststoff- als auch im Reisemobil- und Segelyacht-Gewerbe. Seit dem Jahr 2011 ist man unter der Leitung Norbert Brückners, einst Geschäftsführer und Teamchef von Heico Motorsport und nun von H.T.P., im Heico-Rennstall fest involviert. Damals fungierte man in erster Linie als Geldgeber, sponserte unter anderem Pilot Christiaan Frankenhout.

Die Holländer streben an, den Einsatz zweier ehemaliger Heico-SLS-Mercedes im ADAC GT Masters zu erhalten. Darüber hinaus möchte man zwei weitere Flügeltürer in der FIA-GT-Serie an den Start bringen. Indes schließe man den Einsatz eines jeweils dritten Boliden nicht aus, genauso die Teilnahme an dem 24-Stunden-Klassiker in der Eifel. Ferner ist Brückner gewillt, die Kooperation mit Charouz Racing fortzuführen. Im Zusammenspann mit den Tschechen holte man 2012 den letzten Titel der GT3-Europameisterschaft.

Chandhok Kandidat auf Cockpit

In puncto Fahrerkader stehen die Planungen hingegen noch am Anfang. Bisweilen ist nur der Verbleib von Stammpilot Maximilian Buhk fix. Offenbar steht das Team jedoch vor einer Übereinkunft mit Ex-Formel-1-Starter Karun Chandhok: Der Inder wird wie auch weitere Kandidaten in den kommenden Tagen einen der SLS-Renner auf der portugiesischen Strecke von Portimão Probe fahren. Brückner wolle die Pilotenfrage möglichst schon direkt nach dem Test vom Tisch haben.


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