ADAC GT Masters - YACO: Starke Neuauflage in der Eifel

Angetrieben vom Erfolg

Maximilian Sandritter und Philip Geipel steigern sich am Nürburgring um zehn Positionen.

Motorsport-Magazin.com - Am vergangenen Wochenende startete die ADAC GT Masters zur zweiten Auflage auf dem Nürburgring. Die 5,137 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke mit insgesamt 17 Kurven, davon sieben Links- und zehn Rechtskurven, verbunden durch schnelle und flüssige Passagen, lag dem Chevrolet Camaro von Max Sandritter und Philip Geipel bei weitestgehend trockener Strecke deutlich besser als das Regenduell auf der Kurzanbindung acht Wochen zuvor. Mit dem Ergebnis vom Wochenende - zwei Mal Platz 22 - schrammten die beiden Camaro-Piloten zwar knapp am Saisonziel "Top-20" vorbei, konnten sich jedoch bei der Neuauflage in der Eifel um zehn Positionen verbessern.

Nach dem zuletzt starken Auftritt in der Lausitz reiste das Team YACO Racing powered by Jochen Schweizer mit Rückenwind zum vorletzten Rennwochenende der ADAC GT Masters in die Eifel. Bei gewohnt unbeständigen Wetterbedingungen startete das Team ins Rennwochenende. Während das erste Qualifying noch bei einer Streckentemperatur von 13,1°C im Trockenen gefahren werden konnte, fand das zweite Qualifying nur eine Stunde später bei einer Streckentemperatur von 10,9°C im Regen statt. So konnten am Ende nur die Startplätze 30 und 31 erreicht werden. "Mein Qualifying ist nicht optimal gelaufen. Ich hab die 650PS vom Camaro nicht richtig auf die Strecke bringen können. Jetzt starten wir von den Positionen 30 und 31 in die Rennen und müssen gleich am Start stark attackieren", so Max Sandritter nach dem Qualifying.

Wir haben in beiden Rennen gut acht Positionen gewonnen. Leider hat das für den Sprung in die Top-20 nicht ganz gereicht. Wir waren jetzt zwei Mal knapp davor die

Mit diesem Vorsatz ging Maximilian Sandritter bei trockener Strecke am Samstag als Startfahrer ins erste Rennen und fand sich, nachdem das Safety-Car das 40 Fahrzeuge starke Fahrerfeld in Formation auf die Start- und Zielgerade geführt und die Ampel das Rennen zum fliegenden Start freigegeben hatte, sofort im harten Kampf um die Positionen wieder. Auf der zehn bis 25 Meter breiten Strecke kämpfte sich Max Sandritter durchs Startgerangel und konnte sich nach wenigen Runden bereits Position 24 sichern. Als sich das Fahrerfeld sortiert hatte, wollte der GT-Masters-Pilot sein amerikanisches "Muscle-Car" weiter pushen und zum nächsten Angriff übergehen, kam jedoch auf eine Ölspur und drehte sich. Dadurch musste Max Sandritter drei Konkurrenten passieren lassen und auf Position 27 wieder neu Fahrt aufnehmen. Bis zum Fahrerwechsel konnte er den Abstand zur Konkurrenz zwar verkleinern, musste aber auf Platz 27 an seinen Teamkollegen Philip Geipel übergeben. Nach einem sehr guten Boxenstopp und dem Wechsel auf Philip setzte dieser die Aufholjagd fort und preschte den Camaro am Ende auf Position 22 ins Ziel.

Angetrieben von diesem ersten Erfolg nahmen sich die beiden Teamkollegen für das zweite Rennen am Sonntag viel vor. Mit guten Überholmanövern sollte die Konkurrenz Stück für Stück geknackt werden. Am Ende schaffte es das Fahrerteam, den Dampfhammer mit der Nummer 34 auch im Sonntagsrennen auf Position 22 abzustellen. "Wir haben in beiden Rennen gut acht Positionen gewonnen. Leider hat das für den Sprung in die Top-20 nicht ganz gereicht. Wir waren jetzt zwei Mal knapp davor die "magische 20" zu knacken. Und wie sagt man so schön: Alle guten Dinge sind drei. Das heißt, das Ziel für das letzte Rennwochenende am Hockenheimring in zwei Wochen ist gesetzt!", so Sandritter nach dem Sonntagsrennen.


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