ADAC GT Masters - Maxi Götz greift nach Titel

Zweimal Podium auf dem Nürburgring

Maximilian Götz greift im ADAC GT Masters nach dem Titel. Am Wochenende fuhr er auf dem Nürburgring zweimal als Dritter auf das Siegerpodest.

Motorsport-Magazin.com - Zwei Wertungsläufe vor Saisonende liegen Götz und sein kfzteile24 MS RACING-Teamkollege Sebastian Asch in der "Liga der Supersportwagen" nur neun Punkte hinter dem Führungsduo.

"Wir konnten den Rückstand ein wenig reduzieren und die Meisterschaft ist nach wie vor möglich. Die Zuschauer in Hockenheim dürfen sich auf spannenden Motorsport freuen. Wir werden sicher alles geben", sagte Götz nach dem Rennwochenende auf dem Nürburgring.

Im freien Training am Freitag brauchte Götz auf der 5,137 km langen Strecke fast keine Anlaufzeit. Nach der schnellsten Rundenzeit in der zweiten Sitzung äußerte sich der 26-Jährige entsprechend zuversichtlich: "Ich bin die Bestzeit gefahren und damit natürlich zufrieden. Besser geht es kaum, obwohl wir auch noch an ein, zwei Details arbeiten müssen. Dass unser Mercedes hier gut funktioniert, haben wir ja bereits im Juli bewiesen. Im Qualifying ist natürlich wieder unser Ziel, die Pole zu holen." Beim ersten Auftritt auf dem Eifelkurs vor rund zwei Monaten hatte das schnelle Mercedes-Duo bereits die Doppel-Pole eingefahren.

Für die vorderste Startposition reichte es diesmal allerdings nicht ganz. Zunächst stellte Asch (1:56.839 Minuten) den schwarzen f_beckerline Mercedes-Benz SLS AMG GT3 im ersten Zeittrainingsabschnitt auf Startplatz vier. Anschließend fuhr Götz (1:56.666 Minuten) in der zweiten Session auf die fünfte Position und sicherte damit eine weitere gute Ausgangsposition im Kampf um den Titel im ADAC GT Masters.

Von vier auf zwei

Im Samstagsrennen startete Asch von Platz vier und arbeitete sich bis auf den zweiten Rang nach vorne. Beim Fahrerwechsel büßte das MS RACING-Duo jedoch eine Position ein. Anschließend fuhr Götz den dritten Platz sicher ins Ziel.

"Ich habe in meinem Stint den Vorsprung auf meine Verfolger verwaltet und der Abstand zur Corvette vor mir war zu groß. Wir haben den zweiten Platz beim Boxenstopp an die Corvette verloren, wir müssen noch analysieren, wie wir die Zeit genau verloren haben", resümierte Götz nach dem Rennen.

Am Sonntag konnte Götz im ersten Stint mit zwei sehenswerten Überholmanövern glänzen. Zunächst bremste sich der Uffenheimer an dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen vorbei, anschließend schnappte er sich den Aston Martin von Johannes Stuck. Nach dem Fahrerwechsel verteidigte dann Teamkollege Asch den Podestplatz in souveräner Manier.

Götz war zufrieden: "Ich hatte einen schlechten Start und lag in der Startrunde nur auf Rang sieben oder acht - bis zur Dunlop-Kehre konnte ich mich aber wieder auf Platz fünf fahren. Anschließend konnte ich Frentzen ausbremsen und lag auf Platz drei, nachdem Johannes Stuck in einem fairen Zweikampf Platz gemacht hat. Platz drei musste heute sein, denn ansonsten hätten wir im Titelkampf keine Chance gehabt."

Zwei Wertungsläufe vor dem Saisonende haben Götz/Asch (142 Punkte) den Rückstand auf den Spitzenreiter auf neun Zähler reduziert. Das Titelrennen ist weiter offen und die Spannung riesengroß. In 14 Tagen blasen Götz/Asch auf dem Hockenheimring Baden Württemberg (28. bis 30. September) zum finalen Angriff. Die Meisterschaft im ADAC GT Masters ist zum Greifen nah und Götz hat gute Erinnerungen an den Kurs. Im Vorjahr gelang dem Uffenheimer an gleicher Stelle als Dritter der Sprung auf das Siegerpodest.


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