ADAC GT Masters - Leipert-Gallardo stark bei schwierigen Bedingungen

Leipert-Lamborghini freuen sich über starken Aufwärtstrend

David Mengesdorf und Raffi Bader beeindruckten im Lamborghini Gallardo in der Eifel.

Motorsport-Magazin.com - In den Läufen sieben und acht des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring ging es für das Team rhino's Leipert Motorsport einen klaren Schritt nach vorn. Speziell das deutsch-schweizerische Duo David Mengesdorf / Raffi Bader zeigte im Lamborghini Gallardo LP 600+ mit der Startnummer 11 eine sensationelle Leistung. Am Samstag kämpften sie sich bei schwierigen Witterungsbedingungen vom 25. Startrang auf den 12. Platz nach vorne. Einen Tag später gelang das Kunststück erneut: gestartet von Platz 28, überquerten sie als 13. die Ziellinie.

In der ersten Hälfte von Rennen eins hatte Mengesdorf den Lamborghini auf nasser Strecke sensationell auf den achten Rang nach vorne gefahren. Beim Fahrerwechsel an Bader setzte man weiter auf Regenreifen. Bei vereinzelten Schauern keine schlechte Entscheidung. Doch Bader leistete sich während eines wiederholt starken Schauers einen Dreher und überquerte als Zwölfter die Ziellinie. Auch am Sonntag waren die Regenreifen gefragt und der 3,618 Kilometer lange Kurs blieb die ganze Zeit über nass. Von Platz 28 ins Rennen gegangen, trumpften Bader und Mengesdorf wieder auf. Durch schnelle Rundenzeiten und einen perfekten Boxenstopp arbeiteten sie sich - vor allem in der 2. Rennhälfte - Platz für Platz nach vorne. Das Rennen beendeten sie auf einem sehr guten 13. Rang.

Das Duo Oleg Petrishin aus Russland und der Deutsche Korbinian Beier im Schwesterauto mit der Nr. 12 fielen im ersten Rennen nach einem Dreher aus. Am Sonntag erreichten sie mit kontinuierlichen Rundenzeiten Platz 36. Für Baier war es der 2. Einsatz im Lamborghini in dieser Saison. Er hatte absolut keine Rennerfahrung im Regen und hat sich dafür aber sehr gut in Szene setzen können.

"An diesem ADAC GT Masters Wochenende konnte man endlich einen klaren Aufwärtstrend sehen", freut sich rhino's Leipert Teamchef Ingo Leipert. "Es war schön zu beobachten, dass wir in beiden Rennen so viele Positionen gutmachen konnten. Auch die Boxenstopps verliefen perfekt. Für die kommenden ADAC GT Masters Rennen sind wir sehr positiv eingestimmt."


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