ADAC Formel Masters - Dennis Marschall unter Wert geschlagen

Nicht so gut wie im Zeittraining

Youngster Dennis Marschall mit durchwachsenem Wochenende am Nürburgring. Kollision in Rennen zwei erschwert den Rennsonntag.

Motorsport-Magazin.com - Die Ausgangsbasis für Dennis Marschall beim drittletzten Saisonlauf zum ADAC Formel Masters auf dem Nürburgring hätte kaum besser sein können. In den Ergebnislisten sollte es bis zum Sonntagabend dann aber lediglich zu einem fünften sowie zehnten Platz für den ADAC Stiftung Sport Förderpiloten reichen. Was war passiert?

Aus der zweiten Startreihe erwischte Dennis Marschall einen guten Start ins erste Rennen. Im Gerangel der ersten Kurve jedoch er einige Positionen, die er sich im weiteren Rennverlauf erst wieder nach vorne arbeiten musste. Nach zahlreichen packenden Positionskämpfen stand schließlich der fünfte Platz für den Motopark Piloten auf den Zeitenmonitoren.

Leider hat es nicht so geklappt, wie erhofft und speziell der Zwischenfall im dritten Rennen war extrem ärgerlich.
Dennis Marschall

"Die Balance meines Autos hat im Rennen nicht so gut gepasst, wie noch im Zeittraining. Deshalb war es mir nicht mehr möglich, die in der ersten Kurve verlorenen Positionen wieder einzuholen", informierte Marschall nach dem Rennen.

Kollision kostet gute Ausgangsposition

Im verregneten zweiten Rennen wurde der 17-Jährige von einem Konkurrenten umgedreht und in eine Kollision verwickelt, die ein Weiterfahren unmöglich machte. Der frühe Ausfall brachte eine denkbar schwierige Ausgangsposition aus der allerletzten Startreihe für das dritte und letzte Rennen am Sonntagnachmittag.

Vom Pech in Rennen 2 verfolgt - Foto: ADAC Formel Masters

Marschall drehte mächtig auf und legte aus der letzten Startreihe einen Traumstart auf die 3,629 km lange Kurzanbindung des Nürburgrings. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zu Beginn des Rennens kämpfte der Eggensteiner kurz vor Rennende erfolgreich um die fünfte Position, wurde dann aber ausgerechnet vom eigenen Teamkollegen umgedreht. Nach diesem Vorfall musste er sich schließlich mit der zehnten Position zufrieden geben.

"Betrachtet man unsere Performance in den Trainings sowie Zeittraining war an diesem Wochenende definitiv mehr drin", raunte Marschall dann auch im Pressegespräch. "Leider hat es nicht so geklappt, wie erhofft und speziell der Zwischenfall im dritten Rennen war extrem ärgerlich."

Der Formelsport-Neueinsteiger liegt mit 96 Punkten derzeit auf dem neunten Gesamtrang der Meistertabelle und hat bei den beiden verbleibenden Saisonrennen auf dem Sachsenring und in Hockenheim noch realistische Chancen auf eine Top7 Platzierung.


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