ADAC Formel Masters - Günther startet mit Sieg und Rekord

Auftakt mit Knalleffekt

Maximilian Günther startete erfolgreich in die neue Saison des ADAC Formel Masters. Als Zweiter in der Gesamtwertung reist er nach Zandvoort.

Motorsport-Magazin.com - An diesem Wochenende fiel der offizielle Startschuss für Maximilian Günthers Saison 2014. In der Motorsport Arena Oschersleben nahm der 16-Jährige die ersten drei Rennen des ADAC Formel Masters in Angriff. Mit Erfolg: Günther sicherte sich im Qualifying den zweiten Startplatz für das erste Rennen sowie die Pole Position für den zweiten Lauf. Rennen eins am Samstag beendete der Mücke Motorsport-Youngster auf Position zwei, im zweiten Rennen am Sonntagmorgen feierte er seinen ersten Saisonsieg. Im abschließenden Lauf erzielte er mit Rang acht wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Ein Sieg direkt zum Auftakt - wie wichtig ist das?

In der vergangenen Saison dauerte es eine Weile, bis der Knoten geplatzt war und der erste Sieg zu Buche stand - 2014 gibt Günther von Beginn an Vollgas in Sachen Siegen. Der Erfolg im zweiten Rennen war sein insgesamt dritter im ADAC Formel Masters. Vielleicht ein gutes Omen: In den vergangenen sechs Jahren gewannen fünf spätere Meister mindestens ein Rennen in Oschersleben. "Das war ein guter Einstand in die neue Saison", zieht er ein positives Fazit. "Ein Sieg zum Auftakt gibt Selbstvertrauen. Ich kann jetzt etwas lockerer an die nächsten Rennen herangehen, bin mir aber sehr bewusst, wie stark die Konkurrenz ist. Wir wissen, wie wir uns weiter verbessern können und hoffen, in Zukunft noch stärker zu sein."

Pole-Rekord geknackt - was ist das für ein Gefühl?

Ein Qualifying für die Geschichtsbücher: Mit der Pole Position knackte Günther einen besonderen Rekord im ADAC Formel Masters. Saisonübergreifend nahm er bislang neun Mal ein Rennen vom ersten Startplatz auf. Bis Oschersleben hatte er sich den Spitzenplatz in der ewigen Tabelle mit den beiden früheren ADAC Formel Masters Champions Daniel Abt (2009) und Pascal Wehrlein (2011) geteilt, die je acht Poles erzielten. "Ehrlich gesagt, bin ich kein Statistik-Freak", gibt Günther offen zu. "Aber natürlich habe ich mich sehr gefreut, als ich von dem Rekord hörte. Cool, mit erfolgreichen Fahrern wie Daniel Abt und Pascal Wehrlein in einem Satz genannt zu werden. Ich sehe das eher als Momentaufnahme, denn am Ende will ich einfach nur an der Spitze stehen."

Maxis Lehren aus Oschersleben

  • 1. "Vollgas ja - aber mit Verstand: Manchmal ist Platz 2 besser, als um jeden Preis auf Sieg zu fahren"
  • 2. "Kein Erfolg ohne Teamwork: Die Mücke-Jungs haben mir wieder ein tolles Auto hingestellt"
  • 3. "Überholmanöver waren in Oschersleben kaum möglich: Das zeigt, wie wichtig das Qualifying ist"

Wie geht es jetzt weiter? Maximilian Günther reist als Zweiter der Gesamtwertung zum nächsten Rennwochenende nach Zandvoort. Keiner der Fahrer im ADAC Formel Masters kann Rennerfahrung auf dem Dünenkurs vorweisen. Bei Testfahrten hinterließ Maxi aber einen starken Eindruck und peilt die nächsten Top-Ergebnisse an. "Zandvoort gefällt mir richtig gut", sagt er. "Der Kurs erinnert mich mit seinen Bergauf- und Bergabpassagen ein bisschen an Spa - auf solchen Strecken fühle ich mich richtig wohl. Zandvoort ist eine absolute Mutstrecke, mit hohem Vollgasanteil und schwierigen Kurven wie Tarzanbocht. Natürlich spielen auch Wind und Sand eine Rolle, wie wir bei den Testfahrten festgestellt haben. Für uns lief es rund bei den Tests, deshalb reise ich zuversichtlich in die Niederlande. Nur die Badehose bleibt zuhause: So schön das Meer ist, zum Schwimmen bleibt am Rennwochenende leider keine Zeit!"


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