ADAC Formel Masters - Turbulentes Heimspiel für Neuhauser Racing

Mit großen Erwartungen angereist

Beim einzigen Österreich-Auftritt des ADAC Formel Masters kam beim Neuhauser Racing Team aus Zell am Ziller keine Langeweile auf.

Motorsport-Magazin.com - Hektische Rennverläufe, streitbare Durchfahrtsstrafen, ein zusätzlich einberufenes Drivers Meeting und sogar ein vorzeitiger Rennabbruch im dritten Lauf sorgten für ordentlich Action auf dem malerisch gelegenen Red Bull Ring in der Steiermark.

Obwohl es nach dem fulminanten Doppelsieg letzte Woche auf dem Nürburgring in Spielberg lediglich Nicolas Beer mit dem dritten Rang im ersten Rennen aufs Siegerpodest schaffte, können sich die weiteren Platzierungen des Vizemeisterteams aus dem Vorjahr durchaus sehen lassen.

Speziell die harte Gangart im vorzeitig abgebrochenen dritten Rennen sollte noch einmal diskutiert werden.
Hannes Neuhauser

Speziell Formelsport-Neueinsteiger Stefan Riener glänzte mit seinem bisher erfolgreichsten Wochenende in der Highspeedschule des ADAC. Riener erzielte mit einem fünften Rang im ersten Rennen sein bisher bestes Resultat und fuhr mit den weiteren Positionen sieben und neun zum ersten Mal in allen drei Rennen eines Wochenendes in die Punkte.

Nicolas Beer hält mit den Positionen drei, zehn und vier weiterhin Anschluss an die Tabellenspitze, musste aber nach einer Drive Through Strafe im zweiten Rennen einen kleinen Rückschlag hinnehmen.

Marvin Dienst in Action - Foto: Formel ADAC

Deutsche Post Speed Academy Pilot Marvin Dienst war in allen drei Rennen in extrem hart geführte Zweikämpfe verwickelt und musste im zweiten Rennen ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe antreten. Mit den Positionen sieben, zwölf und sechs war der Neuhauser Youngster nicht komplett zufrieden.

"Nach unserem Doppelsieg am Nürburgring sind wir mit großen Erwartungen an den Red Bull Ring gereist - diese haben sich aus verschiedenen Gründen jedoch nicht erfüllt und speziell die harte Gangart im vorzeitig abgebrochenen dritten Rennen sollte noch einmal diskutiert werden", sagte Teamchef Hannes Neuhauser. "Da wir mit einer einzigen Ausnahme an diesem Wochenende jedoch mit allen Fahren in allen drei Rennen in den Punkten waren, blicken wir trotzdem auf ein erfolgreiches Wochenende zurück."


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