Nico Hülkenberg, Fahrer A1 Team Deutschland
Auf Durban freue ich mich ganz besonders, denn ich mag Stadtkurse. Ich habe mir auf Video das Vorjahresrennen angesehen, das vor großem Publikum ausgetragen wurde. Mit meinem Ingenieur Rob Creswell von unserem Einsatzteam David Sears Motorsport bespreche ich schon auf dem Flug erste Ideen zur Abstimmung des Autos. Ich kann mich blind auf dieses Team verlassen. Als ich zuletzt in Australien einen schlechten Start erwischte, verhalf mir die Mannschaft dank eines guten Boxenstopps doch noch zum Sieg.

Willi Weber, Teammanager A1 Team Deutschland
Uns liegt eine gute Auswertung der Strecke in Form der Daten aus dem vergangenen Jahr vor. Auf einem Stadtkurs ohne große Auslaufzonen braucht man einen starken Willen, um ans Limit zu gehen. Den besitzt Nico. Er fährt absolut konzentriert. Das Team befindet sich mitten im Titelkampf und ist bestens motiviert. Nach unseren Erfolgen erwartet man erneut einen Sieg von uns, das ist ähnlich wie die Situation, in der sich Michael Schumacher oft befand. Es entsteht ein Leistungsdruck, der uns alle noch mehr zu einem guten Ergebnis anspornt.

Matt Halliday, Fahrer A1 Team Neuseeland
Ich komme nicht nach Durban um Muffins zu backen. Mir ist bewusst, dass Frankreich nur fünf Punkte hinter uns liegt. Wir müssen das fortsetzen, was wir uns über die letzten drei Läufe erarbeitet haben. Letztes Jahr bin ich neun von elf Rennen im Auto gesessen und habe das als Selbstverständlichkeit angesehen. Daher freue ich mich umso mehr, wieder zurück zu sein. Wenn Colin Giltrap will, dass ich fahre, ist das cool. Wenn das Team will, dass ich Jonny Reid unterstütze, freue ich mich auch darüber.

Loic Duval, Fahrer A1 Team Frankreich
Ich bin gerade von GT-Tests aus Okayama und Suzuka zurückgekehrt und heute Morgen in Südafrika angekommen. Nun werde ich zusammen mit meinen Mechanikern um die Strecke laufen, ich weiß noch gar nicht, was mich genau erwartet. Bisher habe ich nur ein Bild von der Streckenführung und die Daten vom letzten Jahr gesehen. Ich will unbedingt zum vierten Mal in dieser Saison aufs Podium fahren und das Resultat von Alexandre Prémat aus dem letzten Jahr erreichen, also ein Rennen gewinnen.

Robbie Kerr, Fahrer A1 Team Großbritannien
Endlich geht es weiter. Bei den letzten beiden Rennen konnte ich mich für die besten sechs Plätze qualifizieren. Leider konnten wir die guten Ausgangspositionen nicht in Punkte umsetzen. Das wollen wir in Durban unbedingt ändern. Letztes Jahr waren wir hier sehr konkurrenzfähig und ich sehe keinen Grund, warum das diesmal anders sein sollte. Mein Ziel ist ein Platz auf dem Podium.

Neel Jani ist zurück, Foto: A1 GP
Neel Jani ist zurück, Foto: A1 GP

Neel Jani, Fahrer A1 Team Schweiz
Ich habe aus dem letzten Jahr sehr gute Erinnerungen an diese Strecke. Im Featurerennen habe ich damals sofort die Führung übernommen und sah schon wie der sichere Sieger aus, ehe ich in den letzen Runden Bremsprobleme bekam, zurückstecken und Jos Verstappen doch noch vorbei lassen musste. Ironischerweise wurde das dann als das beste Überholmanöver des Jahres ausgezeichnet. Hat niemand von den Offiziellen realisiert, wie gravierend meine Bremsprobleme waren? Trotzdem - ich habe bei der ersten Ausgabe des Südafrika-Rennens zwei Podiumsplätze erreicht, war im Sprintrennen Dritter und im Featurerennen dann eben Zweiter. Ich habe mir die Videos vom letzten Jahr noch einmal angeschaut und ich bin schon ganz heiß drauf, wieder hinter dem Lenkrad zu sitzen. Wir freuen uns alle schon sehr auf dieses Rennen - von der Atmosphäre her ist es eines der schönsten des Jahres. Die Probleme, die ich mit der Verletzung an meiner Hand und meinen Fingern hatte, liegen hinter mir. Ich bin wirklich fit und absolut bereit für das Rennen.

Max Welti, Teammanager A1 Team Schweiz
Wir freuen uns schon auf einen Event, der sicher noch größer und besser wird als der von 2006. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Organisatoren auch in der Werbung für ihr Rennen einen tollen Job gemacht haben und dass es noch besser werden wird als letztes Jahr. Außerdem möchte ich der Schweizer Botschaft einen großen Dank für die Organisation eines Businessfrühstücks mit den Vertretern der wichtigsten Unternehmen des Landes aussprechen, das am Donnerstag früh in der Industrie- und Handelskammer von Durban stattfinden wird.

James Hinchcliffe, Fahrer A1 Team Kanada
Ich liebe die Herausforderung von Stadtrennen. Man muss immer voll konzentriert sein, das gilt auch für Durban. Man darf die Qualifikation nicht unterschätzen. Am Samstag stehen wir alle unter hohem Druck eine gute Startposition zu erreichen.

Tomas Enge, Fahrer A1 Team Tschechien
Wir können uns auf das Wochenende freuen, denn im letzten Jahr waren wir hier richtig schnell. Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr könnte ein Vorteil sein, aber die Konkurrenz hat gezeigt, dass sie sehr schnell lernen kann. Das Streckenlayout ist gleich geblieben, nach einer Runde werden wir den Kurs wieder im Kopf haben. Es ist ganz schön warm in Durban, was eine schöne Abwechslung zum Winter in Europa ist. Die Arbeit im Cockpit wird dadurch aber nicht unbedingt erleichtert.

Jonathan Summerton, Fahrer A1 Team USA
Ich freue mich wirklich auf mein Renndebüt in der A1 GP Serie zusammen mit dem Team USA. Es ist zwar mein erstes Rennen mit dem Auto, trotzdem erwarte ich ein Top-Ergebnis. Ich hoffe dem Team zeigen zu können, dass ich Rennen gewinnen kann.

Adrian Zaugg, Fahrer A1 Team Südafrika
Ich kann es kaum erwarten zurück in der Vulindlela zu sein. Es war sehr frustrierend die Rennen vom Streckenrand anzusehen, aber jetzt habe ich mich von der Operation an meinen Armen erholt. Ich bin fit und freue mich sehr auf meinen ersten A1 Grand Prix in Südafrika.

Bruno Junqueira, Fahrer A1 Team Brasilien
Ich habe mich schon beim Start der Saison mit dem Team unterhalten, kurz nachdem ich zum ersten Mal nach meinem Unfall wieder im Auto saß. Natürlich bin ich sehr glücklich darüber, dem Team und der Serie beigetreten zu sein. Es ist ein großartiges Gefühl Brasilien zu vertreten. Die Serie ist sehr toll. Ich habe einige Freunde die schon in der A1 GP unterwegs sind und ich kann es kaum erwarten endlich ins Auto zu steigen. Es ist kein Problem für mich, dass ich sofort auf einem Stadtkurs fahren muss. Ich bringe viel Erfahrung aus meinen Rennen in den USA mit, außerdem habe ich das Formel 3000-Rennen in Monaco gewonnen. Einige Fahrer sind schon letztes Jahr in Durban gefahren, aber ich weiß um die Stärke des brasilianischen Autos, daher kann ich sicher eine gute Leistung bringen.

Narain Karthikeyan, Fahrer A1 Team Indien
Bei meinem ersten Einsatz in Neuseeland musste ich noch viel lernen, mich an das Auto und das Team gewöhnen und Daten sammeln. Danach war ich sehr mit meinen Tätigkeiten für das Williams Formel 1-Team beschäftigt und habe das Rennen in Australien verpasst. Ich habe gehört, dass die Strecke von Durban sehr schwierig sein soll, aber meine Erfahrung von ähnlichen Strecken wie Monaco oder Macau sollte mir helfen. Hoffentlich kann ich auf meinen Leistungen aus Neuseeland aufbauen und einige Punkte holen.