24 h Nürburgring - Favoritensterben: Diese GT3 sind schon raus

Audi, Bentley, Mercedes und Porsche mit Rückschlägen beim 24h-Rennen

Turbulente Anfangsphase am Nürburgring: Schon in den Abendstunden ziehen die GT3-Werke die ersten Autos zurück. Diese Wagen hat es im ersten Drittel erwischt.
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Motorsport-Magazin.com - Favoritensterben am Nürburgring! Bereits in den turbulenten Anfangsstunden zum 24-Stunden-Rennen mussten diverse Hersteller einige ihrer GT3-Boliden zurückziehen. Einen Überblick über die Ausfälle nach acht Rennstunden liefern wir euch im Folgenden:

Audi

WRT-Audi #10: Nico Müller war im Audi #10 unterwegs, als er um kurz vor 20:30 Uhr mit einem langsameren Fahrzeug kollidierte, nämlich dem Renault Clio #125. Müller krachte im Bereich Hatzenbach in die Leitplanken und versuchte, das Auto zurück an die Box zu schleppen. Der Schweizer musste den R8 jedoch wenige Meter später abstellen.

Nico Müllers Audi scheidet nach heftigem Einschlag aus: (02:57 Min.)

Auch der Phoenix-R8 ist bereits aus dem Rennen um den Gesamtsieg, nachdem Nicolay Möller-Madsen ebenfalls im Bereich Hatzenbach abgeflogen ist. Die #5 fährt aber noch.

Bentley

Abt-Bentley #38: Für Bentley lief es bisher überhaupt nicht. Der Continental GT3 #38 ist inzwischen seit kurz nach 21:30 Uhr aus dem Rennen zurückgezogen. Zunächst hatten Jöns / Mamerow / Pepper / Brück Probleme mit der Antriebswelle, später versagte das ABS. Die Folge: Ein Abflug im Yokohama-S in die Reifenstapel. Der Folgeschade warf die Truppe zu weit zurück.

Bentley rauscht fast ungebremst in den Kies: (01:06 Min.)

Lamborghini

Konrad-Lamborghini #11: Kein Werks-GT3-Einsatz, aber eben auch ein GT3-Bolide ist der Lamborghini Huracan von Konrad Motorsport. Mapelli / Still / Engelhart / Farnbacher verabschiedeten sich schon nach etwas mehr als zwei Stunden per spektakulären Motorschaden im Bereich Antoniusbuche.

Lamborghini fackelt ab: (01:51 Min.)

Mercedes-AMG

HTP-Mercedes #47: Mercedes musste das Auto #47 gegen 21:30 Uhr aus dem Rennen zurückziehen. Die TV-Kameras hatten die Ursache dafür nicht eingefangen. Stefan Mücke erklärte hinterher: "Wir müssen leider unfallbedingt das Rennen aufgeben. Wir haben einen Schaden am Kühler davongetragen und das Auto war zu lange ohne Kühlwasser unterwegs. Das hat zu viele Folgeschäden verursacht."

Weitere Rückschläge für Mercedes: Der Haribo-AMG #8 und der HTP-AMG #48 erhielten eine Strafe von 3:32 Minuten für das Missachten von Flaggensignalen. Die Strafe gegen den Mercedes #48 hat die Rennleitung wenig später wieder zurückgezogen.

Porsche

Manthey-Porsche #12: Der jüngste Ausfall in der GT3-Riege kommt von Porsche. Gegen 22:37 Uhr zog Manthey Racing die #12 mit Klohs / Renauer / Jaminet / Cairoli aus dem Rennen zurück. Schon in der ersten Runde musste der 911er wegen Problemen Zeit an der Box zur Reparatur verbringen.

Falken-Porsche #44: Es war gerade die fünfte Rennstunde abgebrochen, als Jörg Bergmeister im Bereich Kesselchen abgeflogen ist. Der Routinier ist beim Überrunden mit einem langsamen Fahrzeug kollidiert und dann mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken abgeflogen.

Das Aus für den Falken-Porsche: (02:02 Min.)

Manthey-Porsche #911: Kurz nach 20:00 Uhr zog Porsche mit dem Grello von Manthey Racing den nächsten GT3-Boliden zurück. Der 911er von Dumas / Makowiecki / Pilet / Lietz erwies sich an der Box als irreparabel. Unter anderem war das Lenkgetriebe in Mitleidenschaft gezogen.


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