24 h Nürburgring - Juppi Bermes gewinnt die GT4-Klasse

Besonderer Parallel-Flug

PROsport Performance gewann beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der Klasse SP10 mit deutlichem Vorsprung.

Motorsport-Magazin.com - "Das ist super, mehr hätten wir für uns nicht erwartet", Martin Woyke von PROsport Performance war überglücklich. Als kurz nach 16.00 Uhr am Sonntagnachmittag die beiden Porsche des Teams nebeneinander über die Ziellinie fuhren, konnten die Sektkorken knallen. Das Partner-Team vom Porsche Zentrum Willich gewann beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der Klasse SP10 mit deutlichem Vorsprung. In der Klasse SP6 holte der zweite Wagen einen überragenden zweiten Rang. Lediglich der dritte Porsche mit Willicher Farben musste frühzeitig die Segel streichen.

Auch Heinz-Josef "Juppi" Bermes konnte am Ende des 24-Stunden-Rennens jubeln. Der Willicher war der älteste Pilot von PROsport Performance und er durfte unter anderem den letzten Stint mit dem Porsche 911 GT4 in Angriff nehmen. Gemeinsam mit Dominik Schöning, Juan Manuel Silva und Thomas Koll gewann der Willicher am Ende mit über zwei Runden Vorsprung vor dem zweitplatzierten Aston Martin. Dabei kam der Mannschaft zugute, dass sich die vier Fahrer aus allen Scharmützeln raus hielten.

Besonders in den ersten Rennstunden hatte es rund um die legendäre Nordschleife oft und heftig gekracht. Zwischenzeitlich fuhren sogar die Spitzenautos Zeiten weit über der 9-Minuten-Marke, da sie an so vielen Unfallstellen langsam vorbeifahren mussten. Normalerweise wurde ganz vorne deutlich schneller gefahren. Aber PROsport Performance blieb mit zwei Autos vom Unfallpech verschont. Lediglich der Porsche 911 in der Klasse V6, eine Klasse für seriennahe Autos, musste zur Halbzeit das Rennen beenden. Bei einem selbst verschuldeten Unfall wurde das Auto irreparabel beschädigt.

Dagegen kamen Fabian Hamprecht, Tom Moran, Klaus Bauer und Richard Gartner ebenfalls ohne Unfall durch das Saisonhighlight. Die vier traten mit einem Porsche Cayman in der Klasse SP6 an. Im kompletten Rennen hielten sich die vier stets vorne in der Klasse, was am Ende mit dem zweiten Rang belohnt wurde.

Für Hamprecht und Bermes hatte die Mannschaft sogar ein kleines Bonbon vorbereitet. Beide Autos wurden von den Taktikern per Funk zusammen gebracht, dass sie gemeinsam über die Linie fahren konnten. Damit beendeten der Älteste des Teams (Bermes mit 56 Jahren) und der Jüngste (Hamprecht mit 18 Jahren) zusammen die große Hatz. Ganz nebenbei war es für Bermes der 16. Klassensieg. In dieser Statistik liegt der Willicher jetzt ganz alleine in Front.


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