24 h Nürburgring - Startphase: Dörr hält die Führung

Zahlreiche Unfälle

Dörr Motorsport liegt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nach einer turbulenten Startphase in Führung. Black Falcon auf Rang zwei, gefolgt von Phoenix.
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Motorsport-Magazin.com - Kevin Estre, Sascha Bert, Tim Mullen und Peter Kox liegen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in Führung. Das Quartett im McLaren MP4-12C GT3 von Dörr Motorsport wandelte die Pole-Position bereits beim Start in eine Rennführung um. Auf dem zweiten Rang liegt der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon (Al Faisal/Haupt/Christodoulou/Buurman), gefolgt vom Phoenix-Audi von Christopher Haase, Christian Mamerow, Rene Rast und Markus Winkelhock.

Der Start des Rennens - Foto: Patrick Funk

Für Frikadelli-Racing begann das Rennen mit einer großen Enttäuschung: Bereits nach der Aufwärmrunde steuerte Patrick Pilet aufgrund von Flüssigkeits-Verlust die Box an. Nach einer Reparaturpause von einigen Minuten konnte das Team das Rennen allerdings wieder aufnehmen.

Zahlreiche Top-Teams gerieten während der Startphase bereits in Schwierigkeiten, nachdem ein Hyundai im Bereich der GP-Strecke Flüssigkeit auf der Strecke verteilte. Während ein Dreher von Maxime Martin im BMW Z4 GT3 von Marc VDS nahezu ohne Folgen blieb, erwischte es den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Car Collection heftiger: Beim Anbremsen auf die NGK-Schikane verlor der Flügeltürer die Kontrolle und knallte seitlich in einen Porsche von Manthey Racing.

Zahlreiche Unfälle auf der Strecke

Beinahe zeitgleich krachte es auch im Streckenabschnitt Flugplatz. Nachdem der Dörr-McLaren mit Sebastian Asch am Steuer den beliebten Eifelblitz touchierte und diesen in die Streckenbegrenzung schickte, kam es zu einem Auffahrunfall. Als der Mercedes SLS von Rowe Racing aufgrund des Unfalls abbremste, knallte dem Flügeltürer ein BMW von Sorg Rennsport ins Heck.

Phoenix-Audi #3 verunfallte heftig - Foto: Patrick Funk

Doch damit nicht genug: Nur wenige Minuten später übersah die Viper von Titus Dittmann die Unfallstelle. Nachdem die giftgrüne Flunder zunächst den Mini von Besaplast heftig in die Leitplanken schickte, rutschte sie nur um wenige Zentimeter an einem stehenden Intervention Car vorbei.

Auch der Phoenix-Audi mit der Startnummer 3 verunfallte im Streckenabschnitt Tiergarten heftig. Pilot Marc Basseng konnte zwar selbst ausgesteigen, klagte aber anschließend über Rückenbeschwerden. Nach kurzer Versorgung vor Ort wurde er zum Check ins Medical Center gebracht.

Während der Dörr-McLaren von Kevin Estre, Sascha Bert, Tim Mullen und Peter Kox derzeit weiterhin in Führung liegt, lief es für das Schwesterfahrzeug nicht nach Plan. Aufgrund von Elektronik-Problemen schlich Sebastian Asch mehrmals in langsamer Fahrt über die Strecke. Hinzu kam eine Zeitstrafe für die Kollision mit dem Eifelblitz-BMW von Scheid-Partl Motorsport.


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