24 h Nürburgring - Marc VDS fährt in die erste Startreihe

Fünf Z4 unter den besten 30

Die Pole Position musste man zwar McLaren überlassen, doch BMW kann zufrieden sein: Schubert und Marc VDS schlugen sich wacker, auch Walkenhorst in den Top-30.

Motorsport-Magazin.com - Maxime Martin hat sich im Top-30-Qualifying für die 24 Stunden auf dem Nürburgring am Steuer des BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 25 einen Platz in der ersten Startreihe gesichert. Der Pilot vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS erreichte im spektakulären Zeitfahren auf der Nordschleife eine persönliche Bestzeit von 8:13.497 Minuten und musste sich lediglich dem McLaren mit der Startnummer 66 geschlagen geben, der in 8:10.921 Minuten auf die Poleposition fuhr.

Insgesamt schafften fünf BMW Z4 GT3 den Sprung ins Top-30-Qualifying. Dirk Werner vom BMW Sports Trophy Team Schubert kam im Fahrzeug mit der Startnummer 19 auf Position fünf. Sein Teamkollege Jens Klingmann belegte im Schwesterauto mit der Nummer 20 den elften Rang. Nick Catsburg vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS kam auf den 13. Platz. Christopher Brück fuhr im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 28 für das Team Walkenhorst Motorsport den 24. Startplatz heraus.

Es macht keinen so großen Unterschied, ob man in der ersten, zweiten oder dritten Startreihe steht.
Maxime Martin

Die Poleposition in der BMW M235i Racing Cup Klasse sicherte sich das Team Scheid-Partl Motorsport mit einer Bestzeit von 9:33.656 Minuten. Platz zwei ging an Walkenhorst Motorsport. Der BMW M235i Racing mit der Startnummer 235, der im besonderen BMW Motorsport Design antritt, geht von Gesamtposition 83 ins Rennen.

Stimmen nach dem Qualifying

Stefan Wendl (Teammanager Schubert Motorsport): "Wir haben unser Soll erfüllt und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Man hat gesehen, dass es im Kampf um die vorderen Startplätze sehr eng zugeht. Trotzdem haben wir es nicht auf eine schnelle Runde angelegt, sondern sind das Qualifying im ganz normalen Set-up fürs Rennen angegangen. Wir setzen alles auf die 24 Stunden und freuen uns, dass es jetzt losgeht. Wir sind heiß darauf."

Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 25, 2. Platz): "Wir können mit dem Platz in der ersten Startreihe sehr zufrieden sein. Das Team hat einen guten Job gemacht, und wir freuen uns über dieses Ergebnis. Ein 24-Stunden-Rennen gewinnt man jedoch nicht im Qualifying. Es macht keinen so großen Unterschied, ob man in der ersten, zweiten oder dritten Startreihe steht. Vielmehr kommt es darauf an, konstant schnelle Rundenzeiten zu fahren und keine Fehler zu machen."

Schubert Motorsport lauter auf den Plätzen fünf und elf - Foto: Patrick Funk

Dirk Werner (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 19, 5. Platz): "Danke an mein Team, dass ich dieses Qualifying fahren durfte. Zwei freie Runden auf der Nordschleife hat man sonst nie. Das Auto war super, und ich konnte richtig pushen. Die Startplätze aller BMW Z4 GT3 stimmen uns für das Rennen sehr zuversichtlich."

Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 20, 11. Platz): "Es macht sehr viel Spaß, wenn man eine freie Runde auf der Nordschleife hat. Der elfte Startplatz ist okay, wir haben unser Programm planmäßig abgespult. Leider hatte ich auf meiner schnellsten Runde Verkehr und eine Gelbe Flagge. Daher hat es nicht für einen noch besseren Startplatz gereicht."

Es macht sehr viel Spaß, wenn man eine freie Runde auf der Nordschleife hat.
Jens Klingmann

Nick Catsburg (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26, 13. Platz): "Ich bin sehr zufrieden. Zwei freie Runden in einem der besten Fahrzeuge, auf einer der besten Strecken – das ist großartig. Man hat gesehen, dass der BMW Z4 GT3 einen sehr guten Speed hat. Wir sind gut vorbereitet und haben uns eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rennen erarbeitet. Jetzt kann es losgehen."

Christopher Brück (Walkenhorst Motorsport, Startnummer 28, 24. Platz): "Ich bin nicht ganz zufrieden, es wäre auf jeden Fall ein bisschen mehr drin gewesen. Dennoch ist es eine gute Ausgangsposition. 24 Stunden sind sehr lang, und da kann so viel passieren. Wir haben eine gute Fahrerkombination, sind alle gleichmäßig schnell, und das Auto ist gut vorbereitet. Nun möchten wir morgen ein schönes Rennen fahren. Das Ziel ist ein Platz in den Top-10, und das ist möglich, wenn wir ankommen."


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