24 h Nürburgring - Schulze: Vielversprechender Einsatz

Wichtige Erkenntnisse gesammelt

Für Schulze Motorsport war der Einsatz beim 24h-Qualirennen vielversprechend. Trotz eines Ausfalls sammelte das Team wichtige Erkenntnisse.

Motorsport-Magazin.com - Saisonstart geglückt: Trotz vorzeitigem Ausfall blickt Schulze Motorsport nach der langen Winterpause auf einen vielversprechenden Auftakt zurück. Beim 24h-Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring sammelte das Privatteam mit dem Nissan GT-R GT3 wichtige Erkenntnisse. Außerdem konnte sich der Rennstall um Wolfram Schulze bereits einen Startplatz für das Top-30-Qualifying im Rahmen des 24-Stunden-Rennens (19. bis 22. Juni) sichern. Für das jährliche Saisonhighlight ist Schulze Motorsport bereits so gut wie gerüstet.

Insgesamt sind wir mit dem Wochenende sehr zufrieden.
Wolfram Schulze

"Insgesamt sind wir mit dem Wochenende sehr zufrieden. Wir haben über den Winter einige Änderungen am Fahrzeug vorgenommen und es war sehr wichtig zu sehen, dass alles funktioniert", sagte Wolfram Schulze und ergänzte: "Diesen Einsatz können wir als erfolgreiches Vorbereitungsrennen im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen verbuchen."

Eine mehr als beachtliche Performance zeigte Schulze Motorsport bereits im Qualifying. Mit Startplatz sieben hatte sich das Team im Feld der teilweise werksunterstützten GT3-Boliden eine absolute Spitzenposition gesichert. Beim Start des sechsstündigen Rennens am Sonntagmittag gelang es Tobias Schulze anschließend, bis auf die vierte Position vorzufahren.

Im weiteren Verlauf hielten sich Kazunori Yamauchi, Chefentwickler der populären Gran-Turismo-Reihe, Jordan Tresson aus Frankreich und die Brüder Michael und Tobias Schulze erfolgreich im vorderen Feld. Lediglich ein technischer Defekt zwang das Quartett nach 28 Rennrunden und mehr als vier Stunden zur Aufgabe.

Wir konnten das Wochenende daher super für ausführliche Tests nutzen
Tobias Schulze

Mit dem 24h-Qualifikationsrennen erlebte Schulze Motorsport in diesem Jahr eine Premiere. Die Veranstaltung wurde erstmals ausgetragen, um den Teilnehmern optimale Testbedingungen zu bieten. "In der VLN Langstreckenmeisterschaft sind oft mehr als 180 Fahrzeuge dabei. Diesmal waren es rund 50 Autos, weshalb die Strecke sehr frei war. Wir konnten das Wochenende daher super für ausführliche Tests nutzen", erklärte Tobias Schulze. Ganz nebenbei haben sich der Nissan-Pilot und seine Mannschaft für das Top-30-Zeittraining qualifiziert: Bei dem spannenden Einzelzeitfahren kämpfen im Juni im Rahmen des 24-Stunden-Rennens die besten Teams um die vorderen Startplätze.

Um sein Vorbereitungsprogramm abzuschließen, wird Schulze Motorsport in den nächsten Wochen nochmal auf die Nordschleife zurückkehren und mit dem Nissan GT-R GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft antreten. In rund 70 Tagen steht dann mit dem 24-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Das populäre Langstreckenrennen gehört zu den wichtigsten Motorsportveranstaltungen überhaupt.


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