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24 h Nürburgring - Adorf: Teamgeist ist wichtig

Mit Freunden im Auto

Dirk Adorf startet 2014 für Marc VDS beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dabei ist dem BMW-Piloten vor allem der Zusammenhalt im Team wichtig.
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Motorsport-Magazin.com - Auch 2014 wird Dirk Adorf für BMW Motorsport beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Gemeinsam mit Nicky Catsburg, Bas Leinders und Markus Palttala hat sich der BMW-Pilot viel vorgenommen. Anders als in Vorjahr, als Adorf noch für Schubert Motorsport an den Start ging, greift der BMW-Pilot nun allerdings für Marc VDS ins Lenkrad. "Ich muss sagen, dass ich total begeistert davon war, wie ich im Team aufgenommen wurde", verriet Adorf gegenüber Motorsport-Magazin.com.

Für mich ist es wichtig mit Freunden im Auto zu sitzen.
Dirk Adorf

Vor allem der Kontakt zu seinen Teamkollegen ist dem BMW-Piloten bedeutend. "Wir haben abends zusammen gekocht und eine Fahrradtour gemacht", berichtet Adorf. "Für mich ist es wichtig mit Freunden im Auto zu sitzen und ich glaube das haben wir in kürzester Zeit geschafft." Der Nordschleifen-Spezialist glaubt, dass vor allem Nick Catsburg von seiner Erfahrung profitieren kann, schließlich kommt es beim 24-Stunden-Rennen nicht ausschließlich auf die Schnelligkeit an. "Die letzte Sekunde rausquetschen kann man immer, aber wenn du zwei Sekunden zurücknimmst, dann tust du dem Auto sehr gut", erklärt Adorf. "Letztendlich wollen wir ein 24-Stunden-Rennen gewinnen und das ist unser Ziel."

Der Langstreckenklassiker findet Mitte Juni auf der lengendären Nordschleife des Nürburgrings statt. "Bis dahin müssen wir zur Einheit werden, aber das schaffen wir", ist sich Adorf gegenüber Motorsport-Magazin.com sicher. "Der Gesamtsieg war seit Jahren drin, aber man braucht immernoch das nötige Glück, das hat bislang gefehlt." Welches BMW-Team die größten Chancen auf den Gesamtsieg hat, konnte der erfahrene Eifel-Spezialist allerdings auch nicht sicher sagen. "Rein von der Papierform her ist die Nummer 25 (Alzen, Martin, Müller, Wittmann) natürlich sehr stark besetzt", so Adorf und ergänzt: "Bei dem Auto wird es entweder einen Sieg oder einen Totalschaden geben."


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