24 h von Le Mans - Zwischenstand nach 22 Stunden

Vorjahressieger in Führung

Völlig unnötig flogen fast zeitgleich zwei der vier Audi-Boliden an der Spitze ab und ebneten den Kollegen den Weg zum Sieg.
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Motorsport-Magazin.com - Große Aufregung an der Audi-Box: Zwei R18 verunfallen fast gleichzeitig und bringen Spannung in die Spitzengruppe. Im Moment stehen die Zeichen für die Vorjahressieger auf Titelverteidigung. Auch ein dritter Prototyp aus Ingolstadt hat Schwierigkeiten.

Nach Marco Bonanomi ereilte auch Oliver Jarvis auf Rang drei liegend das Problem, dass der R18 ultra ohne Vortrieb ausrollte und dann wieder Fahrt aufnehmen konnte. Bonanomi berichtete, dass die Übertragung der Gangwechselbefehle auf das Getriebe nicht immer funktioniert und die Zielankunft gefährdet ist, momentan läuft der Bolide wieder.

Benoit Tréluyer und Allan McNish duellierten sich derweil in den beiden Audi R18 e-tron quattro an der Spitze der 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans bis erst der viertplatzierte ultra in der Forza-Schikane und dann sogar McNish in den Porsche-Kurven verunfallten und eine Safety-Car-Phase auslösten. Während McNish nach kurzer Reparatur das Rennen fortsetzen konnte, dauerte der Stopp am ultra so lange, dass Rebellion mit Neel Jeni an Marc Gené vorbeigehen konnte.

Beim HPD ARX-03a von Strakka musste man einen zusätzlichen Stopp einlegen, weil das Auto immer wieder Öl verliert. Im Moment liegen die Engländer in der LPM1-Klasse nur noch vor Pescarolos Dome-Judd, der fast nur Probleme hatte, und hinter dem baugleichen JRM-Boliden sowie dem zweiten Rebellion.

Starworks-LMP2 vor drei Oreca

Keine Änderungen gab es in den letzten Stunden an der Spitze der LMP2. Starworks führt mit dem HPD ARX-03b weiterhin mit einer Runde Vorsprung vor Thiriet by TDS und Pierre Kaffers Pecom-Team. Auf der vierten Stelle komplettiert Signatech ein dreifaches Line-Up für Oreca-Nissan hinter HPD.

Gianmaria Bruni, Toni Vilander und Giancarlo Fisichella haben an der Spitze der GTE-Pro inzwischen drei Runden Vorsprung auf den nächsten Ferrari von AF Corse herausgeholt. Auf dem dritten Rang bleibt mit vier Runden Rückstand Stefan Mückes Aston Martin Vantage vor der Werks-Corvette.

Weil die Larbre-Corvette ungünstig am Ende der Safety-Car-Phase in die Box gekommen ist, wechselte die Führung in der GTE-Am vor zehn Minuten zu Porsche. IMSA Performance und Larbre sind aber weniger als 30 Sekunden getrennt.


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